Tatjana Zambo übergibt Scheck in Höhe von 2.500 Euro

presse tatjana zambo spendet 2500 euro

Josef Hartmann (links), Leiter der Gaggenauer Tafel, erhält den Scheck von Tatjana Zambo, Vital-Apotheke. Rechts OB Christof Florus.

Am Mittwoch, dem "Tag der humanitären Hilfe", hat auch die Gaggenauer Tafel eine Unterstützung erfahren: Tatjana Zambo von der Vital-Apotheke überreichte dem Tafel-Leiter Josef Hartmann im Beisein von Oberbürgermeister Christof Florus einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro. Diese Spende "erarbeitete" die Vital-Apotheke im Corona-Schnelltestzentrum in der Jahnhalle.

Mit der Anmeldung wird das Anmeldeformular elektronisch ausgedruckt sowie auch das Zertifikat nach dem Test. Doch nicht alle Testwilligen verfügen über einen Drucker. Das Zentrum kann diese Aufgabe erledigen und tut dies besonders gerne für eine Spende.

Von dieser profitieren nun die Kunden der Gaggenauer Tafel, wie Hartmann versicherte: "Durch großzügige Rabatte beim Einkauf können die Tafelkunden direkt in den Genuss der Spenden kommen." Darüber hinaus seien immer wieder Investitionen notwendig, zum Beispiel in diesen Tagen der Kauf einer neuen Tiefkühltruhe. Hartmann stellte auch fest, dass die Tafel "in Zeiten von Corona viel Solidarität, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft erfahren hat und noch erfährt". Auch seien jüngere ehrenamtliche Mitarbeiter inzwischen bereit zu helfen. Oberbürgermeister Florus "freut sich, dass die Gaggenauer Bürger die Tafel schätzen und unterstützen".

Tatjana Zambo betonte, dass sie insbesondere Projekte unterstützt, bei denen die Spenden ohne Umwege direkt ankommen. Diesem Prinzip folgend spendet das Team im Testzentrum den Erlös der Kaffeekasse in Höhe von 740 Euro über das "Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker" direkt den Menschen im Hochwassergebiet.

Der Vorsitzende des Trägervereins würdigt den engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Helfer

presse tafel verteilte 90 tonnen nahrungsmittel

Unterstützt bedürftige Menschen: die Tafel in Gaggenau. Für viele ihrer Kunden stellt der Gang zur Tafel aber eine große Hürde dar.

"Unsere Tafel hat die kritische Situation souverän gemeistert und war in dieser Zeit eine große Hilfe für 'Corona-Geschädigte'. Sie konnte bedürftigen Kunden ein breites und reichhaltiges Sortiment wertvoller Lebensmittel anbieten." Das stellte Josef Hartmann, Vorsitzender des Trägervereins der Gaggenauer Tafel, in der Mitgliederversammlung fest.

Die Gaggenauer Tafel könne auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. Die Einrichtung habe in Corona-Zeiten entsprechend reagiert, ein Krisenteam gebildet, einen Notfallplan erstellt, Hygienekonzepte in Bezug auf Kontakte angewendet, Luftreinigungsgeräte beschafft, Einkäufe pauschal abgerechnet, um Schlangen an der Kasse zu vermeiden und vieles mehr. Vor der Wiedereröffnung als kontaktarme Tafel war sie vom 20. März bis 27. April bei einem Notbetrieb ganz geschlossen.

Hervorzuheben sei die große Hilfsbereitschaft in dieser Zeit durch Hilfsorganisationen, Spendeneinrichtungen und Privatpersonen sowie die Weihnachtsessenausgabe "Tonis Pizzeria". Wichtigster Punkt sei jedoch die Arbeitsleistung der rund zehntausend geleisteten Stunden der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen. Mit Unterstützung der regelmäßigen Sachspender, Aktionen, Weihnachtsgeschenken und Geldspenden hätten von 130 Tonnen eingesammelten Nahrungsmitteln 90 Tonnen verteilt werden können, der Rest sei weitergereicht worden.

Über konkrete Zahlen informierte Schatzmeister Thomas Seifert: 79 Mitglieder hatte der Verein Ende 2020, die ehrenamtlich geleistete Arbeit entspreche der Leistung von sechs Vollzeitarbeitskräften.

Vor allem wegen des hohen Spendenaufkommens und des Verkaufs des Sprinters konnte eine positive Bilanz des Jahres 2020 vorgelegt werden. Dass die Bücher vorbildlich geführt waren, bestätigte Kassenprüfer Heinrich Lohmar. Einstimmig erfolgte die Entlastung des Schatzmeisters sowie des Vorstandes.

Allgemein wurde der rückläufige Anteil der Kunden an den Öffnungstagen durch den geringeren Teil an Ausländern thematisiert. Gerne würde die Gaggenauer Tafel darüber hinaus noch mehr bedürftige Menschen erreichen. Leider stelle der Gang zur Tafel für viele Menschen aber häufig noch immer eine große Hürde dar.

presse edeka tueten 2021

Rechtzeitig zur Karwoche konnten die Vertreter der Gaggenauer Tafel das Ergebnis der Edeka-Tafel-Aktion "eintüten". Beim E-Center Kuppenheim haben die Kunden in den vergangenen 14 Tagen 158 Tüten jeweils im Wert von fünf Euro für die Menschen mit geringem Einkommen gekauft. Bei Edeka Fitterer in Weisenbach konnten 20 Tüten abgeholt werden, informiert Ulrike Tobisch-Kohlbecker.

Josef Hartmann, Leiter der Gaggenauer Tafel, bedankte sich beim E-Center-Marktleiter, Giuseppe Gràcetta, und erwähnte dabei, dass Edeka anfangs das erste Unternehmen war, das die Tafel unterstützte. "Darüber hinaus ist es in Corona-Zeiten etwas Besonderes, dass die bessergestellten Bürger denen helfen, die jeden Cent umdrehen müssen", so Hartmann. Anfang des Jahres sei das Angebot im Tafelladen immer etwas weniger reichhaltig. So sei der Inhalt der Edeka-Tüten ein willkommenes Ostergeschenk für die Tafelkunden. Die Gaggenauer Tafel ist zuständig für die Region von Bischweier bis Forbach und Loffenau. Menschen, die durch Corona in Not geraten sind, können sich zu den üblichen Öffnungszeiten des Tafelladens - dienstags und freitags von 13 bis 15 Uhr - melden, um dort eine Genehmigung zum Einkauf zu bekommen.

Besucherzahl ging in den vergangenen fünf Jahren zurück / Mitglieder bestätigen Vorstandsteam im Amt

Die Gaggenauer Tafel hat im Jahr 2019 ihren Kunden ein breites und reichhaltiges Sortiment wertvoller Lebensmittel angeboten. Dies sagte der Vorsitzende der Tafel, Josef Hartmann, während der gut besuchten Mitgliederversammlung am Freitagnachmittag. So wurden circa 150 Tonnen Nahrungsmittel eingesammelt, aufbereitet und 100 Tonnen gute Lebensmittel verteilt. Die Differenz ging an Kleintier- und Ziegenzüchter beziehungsweise wurde durch die Firma Hurrle als Bio-Abfall abgeholt. Der Vorsitzende sprach in seinem Bericht von einem Rückgang der Kunden. Während man vor fünf Jahren noch 100 Kunden an den Öffnungstagen zählte, sind es heute noch durchschnittlich 65. Es gebe somit noch Kapazitäten. Josef Hartmann sagte, dass im zurückliegenden Jahr der Tafelladen zweimal die Woche geöffnet hatte.

Die waren kamen unter anderem von Discountern und neuen Bäckereien. In der Weihnachtszeit sowie an Erntedank gab es zudem Tütenaktionen der Discounter. Josef Hartmann hob die Spenden hervor, welche die Tafel von Schulen, Kindergärten, Vereinen sowie von Mercedes-Benz bekam. Über die Tafellogistik erhielt man ferner produktionsfrische Waren, die von Überproduktionen stammten.

Josef Hartmann gab bekannt, dass im vergangenen Jahr 10.622 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet wurden. Hierbei handelt es sich um ein Arbeitsvolumen von sechs bis sieben Festangestellten. Das Ehrenamt ist Hartmann zufolge das Fundament der Tafel. Mit aktuell 81 Personen hat der Verein Gaggenauer Tafel nach Aussage von Hartmann einen Höchststand an Mitgliedern erreicht.

Der Vorsitzende berichtete, dass dank vieler Spenden ein neues Sprinter-Kühlfahrzeug als Ersatz für das zehn Jahre alte Vorgängerfahrzeug angeschafft werden konnte. Ferner wurde ein Wetterschutz vor dem Laden angebracht. Hartmann sprach auch die Corona-Pandemie an. Am 20. März habe man die Tafel zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter geschlossen. Bereits am 24. April wurde ein Notbetrieb eingerichtet. Hartmann sprach in diesem Zusammenhang von einer großen Hilfsbereitschaft zahlreicher Bürger. "Personen sind eingesprungen und haben mitgeholfen". Die Tafel, so Hartmann, hat die kritische Situation gemeistert und war und ist eine große Hilfe für "Corona-Geschädigte".

Kassier Thomas Seifert betonte, dass seit 2009 insgesamt 1.172 Kundenkarten ausgegeben wurden. Aktuell gibt es 192 Ausweise, von denen 59 Prozent auf Asylbewerber fallen. Die Kunden kommen zu 55 Prozent aus Gaggenau und zu 26 Prozent aus Gernsbach. Zu den weiteren Kunden gehören Bürger aus Forbach, Bischweier, Weisenbach, Loffenau und Sulzbach. Die Herkunftsländer der Kunden sind unter anderem Deutschland, Syrien, Afghanistan, Irak, Albanien und der Iran. Schatzmeister Seifert machte deutlich, dass alle, die künftig eine Grundrente beziehen werden, in der Gaggenauer Tafel einkaufen dürfen. Bei den Neuwahlen wurde das Vorstandsteam mit Josef Hartmann an der Spitze einstimmig für zwei weitere Jahre wiedergewählt.

Spenden von zahlreichen Bäckereien und Märkten / In "gut gemeisterter Corona-Krise" keinerlei Nachfrage nach Heimlieferung

Die Gaggenauer Tafel hat im Vorjahr 10.622 ehrenamtliche Stunden geleistet: "Die Ehrenamtlichen sind das Fundament, von dem unsere Tafel lebt", betonte deshalb der alte und neue Vorsitzende der Murgtal Tafel Gaggenau, dem Trägerverein der Gaggenauer Tafel, Josef Hartmann, bei der Mitgliederversammlung. Insgesamt wurden 150 Tonnen Nahrungsmittel 2019 eingesammelt, aufbereitet und davon 100 Tonnen wertvolle Lebensmittel an die Tafelkunden abgegeben. Die 50 Tonnen Ware, die nicht mehr für den Tafelladen geeignet war, konnten von Kleintier- und Ziegenzüchtern verwertet werden. Den verbleibenden Biomüll entsorgte die Firma Hurrle. Das Unternehmen leistet damit auch eine bedeutende Spende an die Tafel.

Der Fahrdienst des Tafelladens holt die Ware jeden Werktag von neun hiesigen Bäckereien sowie den Märkten Edeka, Netto, Aldi, Rewe, Lidl, Penny und Cap-Markt ab. In der Unimogstraße wird sie sortiert und bis zu den Öffnungszeiten des Tafelladens dienstags und freitags im Kühllager aufbewahrt. Weitere Ware gesellt sich dank der Tafellogistik hinzu. Die Verteilstelle sitzt in Rastatt und kümmert sich um Artikel aus Überproduktionen wie zum Beispiel von Dr. Oetker, Coca Cola oder Tchibo. Spenden von Kindergärten, Schulen, Vereinen und Privaten sorgen darüber hinaus für ein "breites und reichhaltiges Sortiment wertvoller Lebensmittel", betont Hartmann.

Aufgrund großzügiger Spenden konnte im vergangenen Jahr auch ein neuer Sprinter als Ersatz für das zehn Jahre alte Fahrzeug angeschafft werden. Um das Aus- und Beladen etwas komfortabler zu machen, kümmerte sich der zweite Vorsitzende Jürgen Schönfuß zuletzt um ein kostengünstiges Vordach, um am Tafelladen-Eingang besser vor dem Wetter geschützt zu sein.

Das Leitungsteam der Tafel trifft sich vierteljährlich und führte 2019 zusätzlich einen Workshop durch, bei dem die Themen wie Verbesserung der Abläufe, der Preisgestaltung, das Betriebsklima, die Kundenerreichbarkeit und die Mobile Tafel im Fokus standen. Bezüglich der Mobilen Tafel wies Hartmann darauf hin, dass es erstaunlicherweise trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit keine Nachfrage für die Belieferung nach Hause gab von Personen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht in die Unimogstraße 1 kommen können. Dennoch bleibe das Angebot "Mobile Tafel" bestehen.

Schatzmeister Thomas Seifert berichtete, dass Ende 2019 exakt 192 Ausweise gültig waren; darunter Familien mit insgesamt 237 Kindern. Zu Weihnachten freuten sie sich über die Geschenke der Aktion "Schenk ein Lächeln" der Daimler-Mitarbeiter. Das Gros der Kunden kommt aus Gaggenau, gefolgt von Gernsbach, Forbach, Loffenau, Weisenbach, Bischweier und Sulzbach. Die Gaggenauer Tafel betont, dass auch Menschen mit kleiner Rente (bis 1.000 Euro) ebenfalls in der Tafel einkaufen können. Die Kassenprüfung bescheinigte Seifert eine ordnungsgemäße Buchführung. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Derzeit sind für die Tafel 81 Ehrenamtliche tätig. 26 waren bei der Versammlung anwesend und wählten unter der Wahlleitung von Hans Jürgen Zink einstimmig Hartmann an die Spitze. Das gilt ebenso für den zweiten Vorsitzenden Schönfuß, Schatzmeister Seifert und Schriftführer Heinrich Nagel. Beisitzer sind: Heinz Adolph, Herbert Ceslik, Gudrun Heitz, Wolfgang Heringklee, Jakob und Franziska Milich, Heidemarie Rahner und Ulrike Tobisch-Kohlbecker.

Zufrieden stellte Hartmann fest: "Unsere Tafel hat die kritische Situation souverän gemeistert und war und ist in dieser Zeit eine große Hilfe für Corona-Geschädigte." Die Bevölkerung sei weiter hilfsbereit. Der Tafelladen öffnete bereits am 24. April wieder. Kontaktarm, aber mit dem gewohnten Angebot steht er seitdem allen Bedürftigen offen.