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Lebensmittel im Wert von 800 € schleppten Vertreterinnen und Vertreter der Firmandengruppe der Kirchengemeinde St. Laurentius in Bad Rotenfels in den Gaggenauer Tafelladen. Um für ihr soziales Projekt Geld zu sammeln, hatten die 54 Firmanden an einem Sonntag im September  im Gemeindehaus Gemüsesuppe gekocht und verkauft. Den Erlös setzten sie im CAP-Markt in Rotenfels in Lebensmittel um und brachten diese in die Gaggenauer Tafel, Arbeitskreis im DRK, Ortsverein Gaggenau e.V., die für die gesamte Region von Bischweier bis Forbach und Loffenau zuständig ist. Mit diesem bewundernswerten Projekt haben die Firmanden den Kunden und insbesondere den Familien mit Kindern eine große Freude bereitet.

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Frau Löffler übergibt die Spende der Bastelgruppe St. Jodok.

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Foto links: Elisabeth Fisch, dahinter Martin Bleier, Leiter Lebenshilfe. Rechts: Franziska Milich, Marktleiterin Gaggenauer Tafel, dahinter Klaus Zapf. Hinter der Theke v.l.n.r.: Heidemarie Rahner, Marktleiterin Sabine Welsch vom Lebenshilfe Backteam, Josef Hartmann, Leiter Gaggenauer Tafel.

Das Ergebnis eines gelungenen Projekts der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal e.V. wurde nun im Tafelladen der Gaggenauer Tafel, Arbeitskreis im DRK, Ortsverein Gaggenau e.V., übergeben: Beim „öffentlichen“ Backtermin in der Kantine der Mercedes-Benz Gastro Service GmbH sowie in den Backstuben verschiedener Bäckereien in der Region wurde von Menschen mit Behinderungen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Projekt-Verantwortlichen der Lebenshilfe, Sabine Welsch und Henriette Rafaj, geknetet, ausgewellt und ausgestochen, um 30.000 Gebäckstücke in die Backöfen zu schieben. Bei guter Stimmung und großer Freude am gemeinsamen Projekt fanden die weihnachtlichen „Brötle“ dann ihren Weg in 1400 Tütchen, von denen 1.000 an die Rastatter Tafel gingen und 400 in der Gaggenauer Tafel abgeliefert wurden.

„Unsere Behinderten wollten auch einmal zeigen, dass sie nicht nur empfangen sondern auch selbst an eine benachteiligte Gruppe, wie z.B. die der Tafelkunden, geben können“, sagte der Leiter der Lebenshilfe, Martin Bleier, bei der Übergabe. Zusätzlich werde er auch noch 100 Flaschen Apfelsaft aus dem Lebenshilfe-Apfelsaftprojekt vorbeibringen. Die Marktleiterinnen der Gaggenauer Tafel, Heidmarie Rahner und Franziska Milich – sie waren ebenfalls beim Backen dabei -, und der Leiter der Tafel, Josef Hartmann, dankten für diese „besondere Spende“, die den Kunden der Tafel eine große Vorweihnachtsfreude bringen werden. Elisabetha Fisch und Klaus Zapf, der sich insbesondere beim Spritzgebäck ins Zeug legte, begleiteten die Übergabe; sie sind jetzt Bewohner innerhalb der Seniorenbetreuung und waren vorher in den Werkstätten der Lebenshilfe tätig.

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Jugendgemeinderat und Jugendrotkreuz übergeben in Anwesenheit von OB Christof Florus die Spende aus ihrem Suppenküchenprojekt an Josef Hartmann und Jakob Milich von der Gaggenauer Tafel.

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Foto v.l.n.r. Brigitte Seiser, Rektorin der Grundschule Hilpertsau, Hannah Dresel, Kl.3, Timo Fässler, Kl.3, Tim Kalmbacher, Kl.4, Silke Salokat, Vorsitzenden Elternbeirat.

Es ist für die Gaggenauer Tafel, Arbeitskreis im DRK, Ortsverein Gaggenau e.V., zuständig für die Region von Bischweier bis Forbach und Loffenau, eine große Freude, dass Spenden zur Tradition werden: Zum vierten Mal hat die Schulkonferenz der Grundschule Hilpertsau beschlossen, die Weihnachtsspende der Gaggenauer Tafel zukommen zu lassen. Jede Klasse hatte sich für bestimmte Produkte entschieden, die sie kauften. Darüberhinaus haben die Schülerinnen und Schüler wieder für die Kinder der Tafelkunden Päckchen mit Spielzeug und Süßigkeiten gerichtet. Schüler, Eltern und Lehrer haben so ein reichhaltiges Mitbringsel an Grundnahrungsmitteln, Schokolade, Rosinen, Pfefferkuchen, Konserven, Essig und Öl, Kaffee, Kakaopulver, Kosmetikartikel und vielem mehr im Tafelladen abgeliefert. Elternbeiratsvorsitzende Silke Salokat, Rektorin der Schule, Brigitte Seiser, Hannah Dresel und Timo Fässler von der Klasse 3 sowie Tim Kalmbacher, Klasse 4, begleiteten die Spende und konnten sich im Tafelladen von dem regen Betrieb, der dort vor Weihnachten herrschte, überzeugen und auch davon, dass ihre Spende bei den dankbaren Kunden sehr willkommen ist.