presse merkurschule ottenau 2016

Der Caddy der Gaggenauer Tafel war bis unter das Dach gefüllt mit Nudeln, Mehl, Öl, Zucker, Salz, inhaltsreiche Dosen, Schokolade, Kakao, Kaffee und vielem mehr. "Frohe Weihnacht" wünschen die Klassen 1 bis 10 der Schüler der Merkurschule in Ottenau den Menschen, die in der Gaggenauer Tafel aufgrund ihrer Berechtigung einkaufen dürfen. Mit den SMV-Lehrern Simone Schmidt und Klaus Bracht-Seuffert schafften die Schülersprecher Zoltan Nedvesi und Anabel Karamehmedovic und ihre Kameraden die vielen Kartons ins Tafel-Auto. Schon zum dritten Mal startete die Gemeinschaftschule diese Weihnachtsaktion. Josef Hartmann, Leiter der Gaggenauer Tafel, bedankte sich bei Schülern und deren Eltern im Namen der Tafelkunden, "die sich über ein solch wunderbares Warenangebot im Tafelladen zu den bevorstehenden Festtagen besonders freuen werden".

presse edeka tueten aktion

Bei der Spendenübergabe: Nicolai Bär, EKZ-Leiter, Jürgen Schönfuß und Jakob Milich von der Gaggenauer Tafel (v.l.)

"Gemeinsam für die Menschen da!" Mit diesem Motto boten die Edeka-Märkte Huck in Gaggenau und Hörden sowie Edeka im EKZ EinkaufsZentrum Oberndorf, Tüten zu 5 Euro zum Kauf als Spende für die Gaggenauer Tafel an. Die Spendentüten enthielten z.B. H-Milch, Pudding-Pulver, Spaghetti, Napoli-Soße, Vollmilch-Schokolade, Konfitüre, Tomaten-Püree und Mais in der Dose. 

Die Zusammenstellung der Einkaufstüten mit haltbaren Lebensmitteln wurde vor der deutschlandweiten, 14-tägigen Aktion mit dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. abgestimmt. Insgesamt konnte der Fahrdienst der Gaggenauer Tafel rund 180 Tüten in den Geschäften abholen. 

"Gemeinsam für die Menschen da!" Mit diesem Motto boten die Edeka-Märkte Huck in Gaggenau und Hörden sowie Edeka im EKZ Oberndorf Tüten für fünf Euro zum Kauf als Spende für die Gaggenauer Tafel an. Die Zusammenstellung mit haltbaren Lebensmitteln wurde vor der deutschlandweiten, 14-tägigen Aktion mit dem Bundesverband Deutsche Tafel abgestimmt. Insgesamt konnte der Fahrdienst der Gaggenauer Tafel rund 180 Tüten abholen.

presse grundschule hilpertsau 2016

Das Akkordeon-Orchesters Gernsbach und der Harmonika-Spielring Weisenbach spendeten den Erlös des Konzerts in der Liebfrauenkirche am dritten Fastensonntag zugunsten der Partnergemeinde der Katholischen Seelsorgeeinheit in Peru. Dank des guten Besuchs konnte Margit Karcher insgesamt 822 Euro zur Unterstützung eines Zentrums für Kinder mit Behinderungen der peruanischen Partnergemeinde überreichen. Die Aktiven des Peru-Kreises freuten sich sehr über den Scheck, der ihnen bei der diesjährigen Palmstrauß-Aktion überreicht wurde. Die Liebfrauengemeinde unterstützt seit langem das Projekt "Prite" (Programma de intervention temporana - Programm zur Frühförderung) in Lima, das für behinderte Kinder geschaffen wurde. Auch der Erlös aus dem Verkauf der Palmsträuße an der Liebfrauenkirche floss diesem guten Zweck zu.

Mit großer Freude und den besten Empfehlungen vom Osterhasen übergaben die Schülerinnen und Schüler der Hilpertsauer Grundschule Geschenke, Schoko-Osterhasen und - Eier für die Kinder, deren Eltern bei der Gaggenauer Tafel einkaufen. Darüber hinaus konnte Josef Hartmann, Vorsitzender der Gaggenauer Tafel, reichlich Lebensmittel abholen, die in den Klassen gesammelt wurden. Zum siebten Mal hatten Elternbeirat und Lehrerinnen zur Spende an die Gaggenauer Tafel aufgerufen. Die Art der Lebensmittel wurde auf die Klassen aufgeteilt, so dass ein breites Spektrum an haltbaren Produkten und Kosmetikartikeln zusammenkam: Konserven aller Art, Mehl, Zucker, Salz, Essig, Öl, Reis, Teigwaren, Gries, Hartwurst, Zahnpasta und -bürsten, Cremes, Duschgel und vieles mehr wurden nach der Präsentation vor der Schule in den Tafel-Wagen geladen. Die Kunden und Kinder der Gaggenauer Tafel freuen sich jedes Jahr über diese Aktion und bedanken sich auf diesem Wege bei den Spendern.

presse mitgliederversammlung 2016

"Jahr der Veränderungen": Verein Gaggenauer Tafel zieht erfolgreiche Bilanz

"Es war ein Jahr der Veränderungen für die Gaggenauer Tafel," resümierte der Vorsitzende Josef Hartmann bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Freitagabend. Der Wechsel vom Träger DRK zu einem eigenständigen Verein sei geräuschlos vonstattengegangen. Und somit war auch im vergangenen Jahr die Gaggenauer Tafel zuverlässiger Lieferant hochwertiger Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände.

Die Gaggenauer Tafel ist zuständig für die Region von Bischweier bis Forbach und Loffenau. Seit 2008 wurden 715 Kundenkarten ausgestellt, davon sind aktuell 277 gültig. Diese teilen sich auf in Haushalte bis zwei Personen (178) und Haushalte über zwei Personen (99). Zunahmen gab es auch durch Flüchtlinge. Die lokalen Kunden teilen sich auf in Familien (22 Prozent) und Singles (78 Prozent), bei den Asylanten haben die Familien einen Anteil von 51 Prozent. Insgesamt gibt es zirka 170 gültige Ausweise mehr gegenüber 2014. Durchschnittlich 80 bis 90 Menschen kamen an den Öffnungstagen in den Tafelladen.

Arbeitseinsatz steigt um 4000 Stunden

"Mit Geduld und geeigneten Maßnahmen haben wir die Abläufe in den Griff bekommen. Von einer Flüchtlingskrise kann in Gaggenau keine Rede sein. Man habe weniger diskutiert, sondern gehandelt und konnte so die Versorgung auf guten Niveau halten", erläuterte Hartmann. Erfreut zeigte er sich über die Anzahl der Vereinsmitglieder. Diese liege mit über 70 Mitgliedern erfreulich hoch. Mit rund 14000 Stunden hatte man gegenüber 2014 einen um etwa 4000 Stunden höheren Arbeitseinsatz. Unterstützt wurde die Vereinsarbeit auch durch den Einsatz von Minijobbern. Eine gute betriebliche Ausstattung sei für den Erfolg sehr wichtig. Durch den Kauf einer gewerblichen Spülmaschine konnte die Infrastruktur komplettiert werden.

Die Spendenfreudigkeit war 2015 so hoch wie nie. Durch die Aktionen von Discountern konnten viele Waren der Tafel zur Verwendung zugeführt werden. Auch durch die Aktion "Schenk ein Lächeln" der Daimler AG konnte hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen eine Freude bereitet werden.

Oberbürgermeister Christof Florus zeigte sich begeistert vom Engagement der Gaggenauer Tafel. "Er ist ein sehr gesunder und wertvoller Verein und die Arbeit des Vorstands ist herausragend", betonte er. Menschen mit sozialen Problemen bräuchten Unterstützung, doch könne der Staat nicht alles alleine leisten. "Sie tun das mit einer Selbstverständlichkeit und zum Wohle der Mitmenschen."

Schatzmeisterin Waltraud Hartmann berichtete, dass die Kosten gedeckt seien. Rechnungsprüfer Wolfgang Freidl bestätigte eine Kassenführung ohne Unstimmigkeiten.

Bei den Wahlen wurden Josef Hartmann als Vorsitzender, Jürgen Schönfuß als sein Stellvertreter und Heinrich Nagel als Schriftführer bestätigt. Neuer Schatzmeister ist Thomas Seifert, nachdem Waltraud Hartmann nicht mehr kandidierte. Zu Beisitzern wurden Hans-Jürgen Zink, Waltraud Hartmann, Jakob Milich, Franziska Milich, Heide Rahner, Ulrike Tobisch-Kohlbecker und Bettina May gewählt. Wolfgang Freidl und Heinrich Lohmar wurden als Kassenprüfer im Amt bestätigt.