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Agostino Mimmo und das Tafel-Team organisierten ein Essen für 150 Bedürftige. Mit leckeren Speisen gefüllte Teller konnten die Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder aus den Händen von Agostino Mimmo und seiner Helfer in Empfang nehmen.

presse tonis pizza bnn 2016

"Wir machen das ja nicht zum ersten Mal", gibt sich Agostino Mimmo bescheiden, als er zusammen mit seinem Team und den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel ein ganz besonderes Büfett zaubert. Eines für die Menschen, die sonst kaum Gelegenheit haben, in einem Restaurant zu speisen. Denn genau das sei der Tenor der Aktion, bei der Toni's Pizza Express ein Weihnachtsessen ausrichtet für Gäste, die sich in einer prekären Situation befinden. Der Gemeindesaal St. Josef hatte unverkennbar weihnachtliche Züge angenommen, wo sich 150 Erwachsene, Kinder und Jugendliche zu einem besonderen und vor allem sehr internationen Festessen versammelt hatten.
Knackige Salate, Pasta, Pizzabrot, Schnitzel mit und ohne Pilzsoße wurden kredenzt, dazu alkoholfreie Getränke und eine liebevoll gedeckte Tafel. Denn auch der türkische Blumenhändler Florix vom Wochenmarkt hatte sich in den Dienst der guten Sache gestellt und klassische blühende Weihnachtstöpfchen zur Verfügung gestellt.
Rasch füllte sich der Saal. Nach einer kleinen Ansprache vom Vorsitztenden der Tafel, Josef Hartmann, der daran erinnerte, dass diese Zeit des Jahres klassischerweise zur Rückbesinnung anhält. Während hinter ihm dicke Adventskerzen verkündeten, dass der 24. Dezember ganz nah ist, bedankte er sich für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und wünschte gemeinsam mit Matthias Richzenheim von der Katholischen Seelsorgeeinheit Gaggenau einen guten Appetit - und zwar konfessionsübergreifend.
In der Zwischenzeit hantierte Agostino Mimmo gemeinsam mit den Tafelmitarbeitern hinter dem Büfett mit Warmhalteboxen und Co, damit auch jeder Gast rasch und nach Wunsch versorgt werden kann. Seit 22 Jahren schon sehen sein Bruder und er sich in der sozialen Verantwortung. Seither richten sie traditionell ein solches Weihnachtsessen aus. Als er vor vier Jahren nach Gaggenau kam, knüpfte er die notwendigen Kontakte und nahm dort im vergangenen Jahr diese Tradition, die es auch in Rastatt und Baden-Baden gibt, auf. "Ein gutes Essen ist sehr wichtig", sagt er und hofft, dass er nicht nur den deutschen Gästen, sondern auch den Asylbewerbern, die teilnahmen, eine Freude gemacht zu haben. "Deshalb haben wir eigens darauf geachtet, kein Schweinefleisch zu verwenden."