Drucken

Hilfe kann auch ein Sprungbrett sein in das Berufsleben

"Engagement macht stark!", so das Motto der jährlichen Aktionswoche des Bundesnetzwerkes für Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Die Ehrenamtlichen der Gaggenauer Tafel - nahezu 70 an der Zahl - suchen weitere Mitstreiter für ihre Arbeit. 

Bei der Gaggenauer Tafel sind außer den Ehrenamtlichen auch Langzeitarbeitslose oder Menschen, die einen Sozialdienst abzuleisten haben, beschäftigt sowie zusätzlich zwei Teilzeitkräfte. Eine dieser hilfreichen Kräfte mit einem Minijobhat nun, dank ihres Einsatzes bei der Tafel, einen Vollzeitjob gefunden, berichtet Ulrike Tobisch-Kohlbecker. Für sie wird Ersatz gesucht. Wer sich dafür interessiert - Mann oder Frau - sollte in der Lage sein, die Warensortierung in der Unimogstraße an den Tagen zu leiten, die bislang durch die scheidende Teilzeitkraft geleistet wurde und durch Ehrenamtliche nicht abgedeckt werden kann. Idealerweise sollten Erfahrungen im Lebensmittelbereich vorliegen, Teamfähigkeit und ein gewohnter Umgang mit Menschen sind erforderlich. 

Da auch bei der Tafel immer wieder Ehrenamtliche krank werden, sich inzwischen zu alt für die Arbeit fühlen oder aus sonstigen Gründen nicht mehr mitmachen können, werden zusätzlich Personen gesucht, die bereit sind, zum Beispiel bei der Sortierung zu helfen, im Ausweisteam mitzuarbeiten, beim Fahrdienst dabei zu sein oder sogar sich ausbilden zu lassen zur Fachkraft für Lebensmittelsicherheit, um im Tafelladen die Martleiterinnen zu unterstützen oder selbst auch Marktleiter zu werden. Neben der Erfahrung mit Leid und Freud der Tafelkunden biete die Tafel auch sinnvolle Weiterbildung in Seminaren, in der Vereinsarbeit, bei der Teilnahmen an Bundestreffen und vieles mehr. Erst kürzlich haben drei Mitglieder der Tafel am Seminar für die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmittelsicherheit in Bad Herrenalb teilgenommen und das Diplom erhalten: Gudrun Herzog, Bettina May, Ulrike Tobisch-Kohlbecker.

Da die Gaggenauer Tafel für die Region von Bischweier bis Forbach und Loffenau zuständig ist, sind auch Menschen aus der gesamten Region angesprochen, die vielleicht Lust haben, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Im Tafelladen gibt es zum Beispiel am Dienstag- und Freitagmorgen Arbeit bei der Vorbereitung des Verkaufs, der um 13 Uhr beginnt. Da müssen die Regale gefüllt, Preise ausgezeichnet und die Backwaren eingeräumt werden.

Die Verantwortlichen würden sich bereits über Hilfen freuen, die an einem dieser Morgen auch nur zwei Stunden zur Verfügung haben, um zu helfen. Das Leitungsteam der Tafel mit dem Vorsitzenden Josef Hartmann hat darüber hinaus wie alle Vereine dafür zu sorgen, dass jüngere Ehrenamtliche den Fortbestand der Organisation sichern. Wer sich für die Tafelarbeit interessiert, kann über E-Mail, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder telefonisch mit Josef Hartmann, Telefon (07225) 1568, Kontakt aufnehmen.